Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/.sites/716/site1613/web/mangomost/wp-settings.php on line 520

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/.sites/716/site1613/web/mangomost/wp-settings.php on line 535

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/.sites/716/site1613/web/mangomost/wp-settings.php on line 542

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/.sites/716/site1613/web/mangomost/wp-settings.php on line 578

Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /home/.sites/716/site1613/web/mangomost/wp-settings.php on line 18
Computer Projekt in Malawi

Besuch zu Ostern

14. Mai 2009 by Administrator

In den vergangenen Ferien haben mehrere Freunde von Thomas und Christoph den Weg nach Malawi gefunden. Darunter waren Kathi, Maria, Sissi, Georg und Mama (Christophs Mama).

Jetzt gibts hier ein paar Videos mit Bildern zu unsere Reise. In den kommenden Tagen werden die restliche folgen.

1. Ankunft in Lilongwe

2. Don Bosco Technical College Lilongwe

3. Toms und Chris Zuhause

Weitere Videos werden folgen, ich arbeite daran :-)

Liebe Grüße diesmal aus Wien,

Georg

Neue Berichte online

14. Mai 2009 by Administrator

Hallo liebe Leute!

Habe heute die ganze Nacht, mit einer Internetverbindung die eigentlich zum Einschlafen wäre, am Laptop verbracht, damit ich euch wieder einmal Berichte und Infos aus Malawi liefern kann.

Darum gibt es jetzt neben einem Bericht über die “Erntezeit” und Informationen zur bevorstehenden “Präsidentschaftswahl” auch einen Film über unserer IT-Ausbildung zum Anschauen.

Viel Spaß und ich freue mich auf Rückmeldungen!

Schöne Grüße, Thomas

PS: Wir haben heute einen Holiday, weil heute der Geburstag vom ersten malawischen Präsidenten Mr. Kamuzu Banda ist. Wir werden den Tag heute bei einem Schüler Zuhause verbringen, der uns eingeladen hat seine Familie zu besuchen!

Election Day - 19th May 2009 (Präsidentschaftswahlen in Malawi)

14. Mai 2009 by Administrator

Pünktlich bevor in Malawi am 19. Mai 2009 der neue Präsident gewählt wird, möchten wir euch noch mit ein paar Informationen zur bevorstehenden Wahl auf den letzten Stand bringen.

eine Wahlkabiene in Malawi

Wahlkabine in Malawi

In Malawi hat es in den vergangenen Monaten immer wieder innenpolitische Unruhen zu den bevorstehenden Wahlen gegeben. Die Wahlen sind besonders heiß, weil der frühere Ex-Präsident Bakili Muluzi (1994 - 2004 = 2 x 5 Jahre) auch wieder zur Wahl antreten wollte.
Die Landesverfassung besagt aber, dass ein Präsident nur 2 mal ein Land regieren darf. Das Problem dabei ist aber, dass die Landesverfassung nicht genau geschrieben worden ist. In der Verfassung steht, dass ein President nur 2 mal “hintereinander” President sein darf. Und Mr. Muluzi behauptet jetzt, dass er, weil er von 2004 bis 2009 eine Pause eingelegt hat, wieder als Präsident kanditieren darf.
Das hat in den letzten Monaten, wie auch schon 2004, wie er die Verfassung zu seinen Gunsten ändern wollte, zu hitzigen politischen Auseinandersetzungen geführt. Außerdem hat der frühere Ex-Präsident auch noch einige Gerichtsverfahren zu großen Korruptionsskandalen am laufen. Alle Wochen wieder lest man aus den Zeitungen, dass er wieder verhaftet worden ist und wieder in einem neuen Korruptionsskandal verwickelt ist.

Schlussendlich hat aber die Wahlkommission des Landes nach langem auf und ab entschieden, dass erste diplomatisch gewählte Präsident des Landes im Jahr 1994, nicht mehr zur Wahl antreten darf. Darauf hin hat er sich mit einem der anderen Präsidentschaftskandidaten zusammen geschlossen und machen jetzt gemeinsam Stimmung und Wahlkampf gegen den amtierenden Präsidenten Dr. Bingu wa MUTHARIKA, der auch wieder zur Wahl antreten wird.

Grundsätzlich ist für ein afrikanisches Land wie Malawi eine Präsidentschaftswahl wie diese eine ganz ganz wichtige Entscheidung für die Zukunft des Landes. Ein Präsident kann sich fast alles erlauben und daher ist es wichtig, dass die Einwohner in Malawi am 19. Mai die richtige Entscheidung für einen guten Präsidenten treffen! Man darf auch nicht vergesen, dass es erst die vierten “freien” Wahlen in diesem Land sind. Daher ist es auch noch eine recht junge Kultur, wählen zu gehen.
Es bleibt bis zum Schluss spannend und es trauen sich nur die wenigsten eine Vorhersage der Wahl zu, da man die Stimmungen in den vielen kleinen Dörfern nicht richtig abschätzen kann. Außerdem bleibt noch abzuwarten, ob die Kandidaten auch dieses Jahr wieder Geldgeschenke in den Dörfern verteilen, damit sie die Stimmen erhalten.
Ich hoffe nicht!

Leute ohne Schulbildung können viel zu leicht manipuliert werden. Und darum ist es auch unserer Aufgabe und Aufgabe der Schule, die Leute zu selbstständigem Denken zu motivieren und ihnen Selbstvertrauen zur eigenen Meinung und Entscheidung zu geben. Ich werde jedenfalls vor den Wahlen, mit meiner Klasse noch eine Stunde einlegen, wo wir uns dem Thema ganz unbefangen wittmen werden.

Weiter Links für Interessiert zu diesem Thema:
http://www.mzuzu.org/diocese/Files/CCJP/elections_brochure_ccjp.pdf
http://en.wikipedia.org/wiki/Malawian_general_election,_2009

Grüße, euer Thomas

Erntezeit in Malawi

14. Mai 2009 by Administrator

Vor ein paar Wochen war es wieder soweit und die wochenlange Hungerzeit hat in Malawi endlich ein Ende genommen.

Für die Menschen in Malawi ist zwischen den Monaten September bis März die schwierigste Zeit im Jahr. Das sind die Monate, in denen nichts geerntet werden kann und die Vorräte an Lebensmittel von der letzten Ernte (März bis Mai) des Vorjahres) zu Ende gehen. Dann heißt es für viele Menschen wieder zurück zu stecken und es gibt nur mehr (wenn überhaupt) eine Mahlzeit am Tag. Die Lebensmittel werden in dieser Zeit wieder sehr rar im Land und die Preise am Markt gehen steigen rapide an. Viele Menschen können sich keine oder nur mehr eine sehr kleine Mahlzeit am Tag leisten.

Diese Zeit war auch für Christoph und mich schlimm mitzuerleben. Zu sehen, wie Leute und auch speziell unsere Schüler, nichts mehr zu Essen haben. Die Schüler waren im Unterricht oft sehr unkonzentriert und müde, was sich vor allem durch die fehlende Nahrung auswirkte. Im ganzen Land hörte man von Hunger, denn der so dringend benötigte Mais war ausgegangen. Und das, obwohl die Ernte im Frühjahr 2008 nach einer hoch subventionierten Kunstdüngeraktion der Regierung, eigentlich verhältnismäßig sehr gut ausgefallen war. Ohne Kunstdünger wächst leider in Malawi nicht sehr viel und wer sich auch noch den stark reduzierten Kunstdünger für die Felder nicht mehr leisten kann, dem wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Das Problem mit den stark überdüngden Feldern ist, dass dem Boden die natürlichen Nährstoffe geraubt werden und so von Jahr zu Jahr immer mehr Kunstdünger verwenden werden muss, um genug zum Essen ernten zu können. Und das kostet Geld, dass bei vielen nicht vorhanden ist. Hilfslieferungen kommen aus der ganzen Welt, doch die Verteilung der Güter ist durch die schlechte Infrastruktur noch immer ein Problem. Außerdem hilft das nur temporär, das Problem ansich wird dabei nicht gelöst.

Unser Maisfeld vor unserem Haus

Unser Maisfeld vor unserem Haus

Mais ist in Malawi das Nahrungsmittel Nummer Eins! Daraus wird zum Frühstück Porridge gemacht (Maisbrei mit Zucker) und am Abend “Nshima” (hart gekochter Maisbrei) mit Gemüse oder Fleisch bzw. Fisch gekocht. Das gibt es dann Tag aus Tag ein. Aber es schmeckt wirklich gut und man gewöhnt sich daran ;-)

Malawi ist ein typisches Agricculture-Land. D.h. die meißten Leute sind Landwirte. Jeder der irgendwo ein paar m² Land hat, pflanzt seinen eigenen Mais an. So sind auch Christoph und ich zu “Farmern” gewordern und haben im Dezember vor unserem Haus Mais und Erdnüssen angepflanzt. Unsere Freunde haben uns dabei geholfen. Wir haben einen Versuch gemacht, wobei wir einen Teil des Feldes ohne Kunstdünger angepflanzt haben und einen Teil mit. Das doch sehr eindeutige und erschreckende Resultat war, dass wir auf dem Fleck, wo wir keinen Kunstdünger angewendet haben, fast keinen Mais ernten konnten, weil die Pflanzen nicht richtig gereift sind.

Jetzt kann ich auch die Leute viel besser verstehen, die ihre Felder mit Kunstdünger überschütten. Sie haben keine andere Möglichkeit!

Die Erntezeit hat die Stimmung im Land wieder sehr verbessert. Es gibt nun wieder billigere Nahrungsmittel zu kaufen und die meißten Leute haben wieder zu essen. Außerdem ist der Tabakhandel (der Export Malawis lebt vom Tabakhandel) angelaufen und die Bauern verkaufen eifrieg ihren Tabak auf den großen Tabakauktionen. Den Tabakbauern geht es im Gegensatz zu den vielen kleinen anderen Bauern gut. Sie können neben dem Mais auch ein wenig Tabak anbauen und bekommen dafür Geld. Den Mais behalten sie sich großteils zum Essen für sich selbst.

Auch wir haben jetzt Mais vom eigene Feld und es gibt mehrmals Wöchentlich hausgemachtes Nshima und Porridge. Aber am besten schmecken und die eigenen Erdnüsse!

Ich bin froh, dass wir die Ernte gut überstanden haben, da uns beim Ernüsse graben eine schwarze Mamba untergekommen ist! ;-)

Grüße aus Malawi,
euer Thomas und Christoph

Maisernte mit Leo, Mark und Thomas

Maisernte mit Leo, Mark und Thomas

Erdnuss Ernte

Erdnuss Ernte

Leo und Thomas beim Ernten der Erdnüsse

Leo und Thomas beim Ernten der Erdnüsse

5. Mai 2009 by Administrator

Nach einiger Zeit wiedereinmal ein paar Fotos aus Malawi:

Mit Thomas Klasse beim Kochen

Mit Thomas Klasse beim Kochen

Beim Kochen mit Schülern.

Beim Kochen mit Schülern.

Mit Georg und Christoph bei einem Stiegl in Malawi.

Mit Georg und Christoph bei einem Stiegl in Malawi.

Wieder ONLINE…

27. April 2009 by Administrator

… herzlich willkommen zurück auf unserer Infopage. Ab jetzt gibts wieder regelmäßige News von uns zwei aus Malawi.

Mittlerweile liegt unsere Homepage auf einen sicheren Webhost, wir hoffen damit einen Aufall in Zukunft vermeiden zu können.

Das es schwierig ist aus Malawi ein solches Problem zu beheben, kann sich jeder vorstellen der schon mal hier war. :-)

Genug geschrieben, ab jetzt gibts wieder Berichte.

herzliche Grüße aus Malawi,

Christoph und Thomas

cimg1597

Willkommen auf mangomost.at

27. April 2009 by Administrator

mangomost.at ist eine persönliche Infopage zum Sozialeinsatz von Thomas Strasser und Christoph Dinhobl in Malawi.

……

cimg1585

Statusbericht aus Malawi

8. Dezember 2008 by Administrator

Wir hatten Probleme mit unserem Server. Darum sind wir gerade dabei, die ehemaligen Inhalte wieder herzustellen. Bis dahin bitten wir noch um ein wenig Geduld
lg euer Mangomost Team


Einstandsfeier

1. Oktober 2008 by Administrator

Hallo liebe Leute Zuhause,
heute mochte ich euch von unserer Einstandsfeier vergangenen Freitag erzählen.
Christoph und ich haben alle unsere Lehrerkollegen und Salesianer und Nachbarn zu uns in unser Haus eingeladen gehabt. Unsere Lehrerkollegen haben uns bei den Vorbereitungen toll unterstützt und so konnten wir eine super Einstandsfeier auf die Beine stellen.
Alleine das Einkaufen gehen und das Kochen zusammen mit unserem neuen Freunden hier, war es schon wert diese Party gemacht zu haben. Dadurch haben wir die Gelegenheit gehabt, alle einmal Abseits von dem Schulalltag einmal richtig privat kennen zu lernen.
Zuerst gab es Hünchen mit Reis und Wiener Schnitzel. Speziell das Schnitzel ist besonders gut bei den Leuten angekommen und wir haben damit auch ein wenig Osterreich auf unsere Party geholt. Die Leute waren begeistert und wir haben noch lange in die Nacht hinein zusammen getanzt.
Nur ein paar Straßenburschen haben unsere gemütliche Atmosphäre zwischendurch gestört, als sie uns mit schweren Steinen beschossen haben und wir alle ins Haus flüchten mussten. Doch trotzdem blieben alle hier und wir haben im (geschützten) Haus noch ein paar Stunden weiter gefeiert.

einstandsfeier

Erste Woche in Malawi

1. Oktober 2008 by Administrator

erstewoche

Unsere erste Woche in Malawi ist viel zu schnell vergangen. Es war immer soviel los, dass
wir noch gar nicht realisieren konnten, was alles in dieser Woche passiert ist.
Die Salesianer, Schuler und Lehrer haben uns sehr herzlich im Projekt aufgenommen.
Besonders gut verstehen tun wir uns mit unserem Boss und Direktor der Schule, Br. Walter.
Er ist ein Inder und lebt jetzt bereits 3 Jahre in Malawi. Zuvor war er allerdings auch schon
ein paar Jahre in einem anderen Don Bosco Projekt in Namibia beschäftigt und kennt Afrika
schon recht gut. Er ist bei den Leuten hier recht beliebt und hat die Schule zu einer der besten
berufsbildenden Schulen im Land gemacht! Auch wir verstehen uns sehr gut mit ihm. Er hat,
genauso wie die meisten Anderen hier, sehr große Erwartungen in unser Computerprojekt.
Darum tut er auch sein Bestes, um uns so gut wie möglich in das Projekt und in die Kultur
einzuführen.
Hier ein ausführlicher Bericht, was in unserer ersten Woche in Malawi alles los war:
Gleich nach unserer Ankunft am Montag, zeigte uns Br, Walter die Schule und machte uns
mit unseren Kollegen und Schülern bekannt. Danach bezogen wir unsere Wohnung, in der wir
vorübergehend wohnen. Wie schon in einem vorangegangenen Bericht erwähnt, grenzt die
Wohnung an eine Volksschule (Primary School), weshalb wir auch immer ganz viele Kinder
rund ums uns herum haben. Diese Wohnung wird bis ca. Dezember unser neues Zuhause sein,
bevor wir in eine bessere Wohnung einziehen werden, wo wir dann unsere Zelte erst richtig
aufschlagen werden. Bis dahin haben wir aber auch kein Problem hier zu wohnen. Besonders
auf eine Terrasse, wo wir die neue Hängematte (Thomas: ,,Danke meine lieben Freunde!“)
aufhängen können, fehlt uns bis dahin noch.
Diese Woche war zuerst gezeichnet von dem Besuch von Hannes. Er arbeitet bei der NGO
Jugend Eine Welt, mit der wir diesen Auslandseinsatz hier absolvieren. Hannes war auf
Projektbesuch in Mozambique unterwegs. Da dieses Land auch an Malawi grenzt, hat er gleich
die Chance genutzt und ist für ein paar Tage zu uns ins Projekt gekommen um hier alle
Details abzuklären.

So kam es auch, dass wir bereits am 2. Tag (Dienstag) die Chance bekamen, mit Br. Walter an
die Grenze zu Mozambique zu fahren, um Hannes dort abzuholen. Für uns war das besonders
spannend, da wir 2 Stunden mit dem Auto durch Malawi fuhren und wir vom Autofenster aus
unsere Heimat für dieses Jahr erkundeten. Das Land ist sehr trocken, da es bis auf die
Regenzeit im November — Dezember, dass ganzes Jahr über nicht mehr viel regnet. Um
ehrlich zu sein, hatten wir uns die Landschaft etwas grüner und Fruchtbarer erwartet. Die
Leute leiden sehr unter der Trockenheit, da von den Feldern nicht so viel Getreide, meist
Mais, geerntet werden kann, wie für Nahrungsmittel eigentlich gebraucht wird. Weiter unten
könnt ihr euch ein Interview mit einem Einheimischen gemacht, der über diese
Schwierigkeiten spricht.
Hannes lies an der Grenze auch nicht lange auf sich warten und spazierte uns schon bald von
Mozambique aus ganz locker entgegen! Es war ein schönes Wiedersehen in Afrika und auch
Br. Walter freute sich, seinen alten Freund Hannes wieder zu sehen!
An diesem Tag kauften wir auch noch notwendige Haushaltsgeräte und Geschirr ein.

erstewoche2

Mittwochmorgen gingen wir gleich in die Schule. Wir hatten eine offizielle Besprechung mit
Hannes und Br. Walter vereinbart, um alle offenen Details abzuklären und in einem Vertrag
niederzuschreiben. Danach gingen wir in die Computerklassenraume und machten uns mit
Peter und Prescious bekannt. Diese beiden sind schon einige Jahre Computerlehrer an unserer
Schule und wir werden dieses Jahr gemeinsam als Team unser Computerprojekt umsetzen. ln
unserem Projekt spielen die Beiden eine große Rolle und so ist es wichtig, dass wir als Team
zusammen arbeiten. Umso mehr freute es uns, dass wir uns gleich auf Anhieb sehr gut
verstanden haben. Die Motivation für unser gemeinsames Vorhaben war ihnen ins Gesicht
geschrieben! Abwechselnd waren wir bei Beiden in den Klassen und machten uns einen
ersten Eindruck vom Computerunterricht in der Schule. Zweifelsohne machen Peter und
Prescious einen guten Job, hier am Don Bosco Youth Technical College, Jetzt geht es aber
drum, die Qualität und das Ausbildungslevel in der Schule um mindestens eine Stufe zu
erhöhen. Die Schüler sollen nach dieser Ausbildung gute Aussichten auf einen Job in einer
Leitungsposition in einer der großen Firmen, Banken oder in der Staatsverwaltung haben.
Und um dieses Level unterrichten zu können, müssen wir vor allem die Lehrer in diesem Jahr
gut schulen! Mit der Lehrerschulung werden wir die kommende Woche gleich beginnen.
Am Nachmittag mussten wir in unsere Wohnung gehen, weil uns unsere Schuler mit
irgendetwas überraschen wollten. Wir konnten uns schon denken, dass eine
Willkommensfeier oder dergleichen angesagt ist. Doch, dass es ein so großes Spektakel mit
verschiedenem Programm werden wird, haben wir uns nicht gedacht Br. Bartek, ein junger
Salesianer aus Polen, der auch gerade erst im Projekt angekommen ist und im Jugendzentrum
mitarbeiten wird, wurde mit uns gemeinsam willkommen geheißen. Die Schuler und einige
Lehrerkollegen kamen beim Haus vorbei, und kleideten uns mit typisch malawischen
Kleidern ein. Außerdem wurden wir wie es die lokale Tradition verlangt, auch noch mit
farbigen Punkten bemalt. Es war ziemlich lustig! Danach wurden wir mit einem Auto voll
Schleifen zum Veranstaltungsraum gefahren Y in Begleitung von Trommlern und
Tänzerinnen. Dort gab’s dann ein beeindruckendes Programm mit dem uns die Schuler und
Lehrer offiziell willkommen hießen.

Es war wirklich eine schone Feier und wir freuten uns sehr darüber.
Später spielten wir zum ersten Mal mit unserem Schulfußballteam Fußball und wir waren
überrascht, wie gut dieses Team zusammenspielt!
Donnerstags lud uns Br. Walter ein, gemeinsam mit Hannes an den Lake Malawi zu fahren,
Der See ist der 3. größte in Afrika und trennt Malawi von Mozambique und auch von
Tansania. Ein Geheimtipp für alle Taucher! Der See, wo man nicht bis zum
gegenüberliegenden Ufer blicken kann und der Sandstrand mit den Palmen erinnern uns mehr
an ein Meer. Wir besuchten die Salima•Berufsschule, mit einer Traumlage direkt am See und
arrangierten ein Ful5ballspiel zwischen unserer und dieser Schule Für kommenden Mittwoch.
Am Lake Malawi, auch Nyasa See genannt, gibt es sehr viele kleine Fischerdörfer. Dort leben
die Leute unter sehr einfachen Bedingungen. Es war sehr interessant für uns, auch diese Seite
des Landes kennen zu lernen. Viele unserer Schuler kommen von diesen Regionen!
Freitag in der Früh hatten wir unsere erste Teambesprechung mit Peter und Precious. Auch
Br. Bartec war dabei, da er auch einiges von EDV versteht und so gut es geht mithelfen wird.
Es war eine sehr gute erste Besprechung und alle sind top motiviert dieses Projekt zu
verwirklichen!
Das ist das Wichtigste!
Den Rest des Tages installierten wir noch einen Computer und klarten einige Fragen ab. Es
war der erste Tag ohne Spezialprogramm. So konnten wir uns unserer Arbeit widmen und
uns erstmals richtig in unsere Arbeitswelt einfühlen. Um halb vier gings dann wieder ab aufs
Fußballfeld zum Training.
Samstag morgen ging es wieder in die Schule. Wir arbeiteten mit Peter ein Dokument zum
Installieren aller PCs aus. Darin ist genau festgelegt, wie ein Schul—PC in Zukunft installiert
wird um Installationsfehler zu vermeiden. Außerdem soll damit eine standardisierte
Netzwerkumgebung geschaffen werden um damit die Wartung zu erleichtern.

erstewoche3

Sonntagmorgen gingen wir in die Kirche. Wir begleiteten Fr. Paul mit aufs ländliche Gebiet,
wo die Salesianer eine sogenannte “Outstation” betreuen. Mitten im Busch angekommen,
etwa 15 Minuten Fahrzeit aus der Hauptstadt, war da nicht vielmehr als eine Kirche! Ein paar
Frauen warteten schon. Rundherum gibt’s nur Felder, und vereinzelt Bauernhütten. Nach
einer dreiviertel Stunde war dann auch schon die Hälfte der Messbesucher da. Darm begann
die Chorprobe. Irgendwann später folgte dann die Messe. Kinder vom Ort hatten mit uns eine
riesige Freude.
Die Meisten hier sprechen rein Chichewai Wir versuchten unser Bestes uns mit den Leuten zu
unterhalten.
Es war mehr als ernüchternd, von ihren Lebensumständen zu erfahren. In Malawi gibt es zu
wenig Nahrungsmittel! Als Beispiel das Video von Fabiano. Seine Familie kann pro Jahr zehn
Säcke Mais ernten. Zum Essen brauchen sie aber 18 Sacke. Geschweige denn noch Kleidung,
sonstige Nahrungsmittel und das nötige Geld für die Schulgebühren. Nein - sie haben es nicht
einfacher!
Am Abend kochten wir uns das erste Essen hier selbst. Da unser Herd noch nicht
angeschlossen ist, machten wir vorm Haus ein Lagerfeuer und kochten einen guten Reis mit
einer scharfen Gemüsesoße. Erinnerungen an Ghana kamen auf und unser Lachen hat wohl
auch Br. Walter angelockt. Plötzlich stand er da und gesellte sich zu ums. Mit ihm klang das
Wochenende bei einem österreichischen Zwetschkenschnaps noch lustig aus.

Herzliche Grüße aus Zentralafrika

euer Thomas und Christoph